Description
Tagliatelle ai Funghi Porcini von Pasta Morelli, Eier-Bandnudeln mit Steinpilz-Extrakt aus der Toskana
Breite Eier-Tagliatelle aus dem Antico Pastificio Morelli, aromatisiert mit natürlichem Steinpilzextrakt und im Teig mit frischen Weizenkeimen veredelt. Bronzegezogen, langsam bei 50 °C getrocknet. 250 g in der Pappschachtel, Kochzeit 6 bis 8 Minuten. Ein Herbstklassiker, der pur mit Butter oder klassisch in Sahne-Weißwein-Sauce serviert wird.
Die Tagliatelle ai Funghi Porcini von Pasta Morelli sind breite, flache Eier-Bandnudeln aus toskanischem Hartweizengrieß und frischem Ei, aromatisiert mit natürlichem Steinpilzextrakt. Dazu kommen die frischen Weizenkeime, die Morelli seit 1860 in jeden Teig einarbeitet und die der Pasta einen brotigen Getreideduft beim Kochen verleihen. Das Steinpilz-Aroma wird über einen Extrakt in den Teig eingebracht, nicht über sichtbare Pilzstücke. Dadurch bleibt die Pasta dünn und fein, und die Würze durchdringt die Nudel gleichmäßig.
Breite Bandnudeln mit Steinpilz-Duft
Öffnest du die Schachtel, steigt dir sofort der dichte Duft von Steinpilzen entgegen – warm, waldig, mit einer Andeutung von frischem Laub. Die Tagliatelle sind rund 6 bis 8 Millimeter breit und deutlich flacher als die Morelli-Linguine. Die Oberfläche bleibt rau und matt, typisch für die Bronze-Ziehung. Das ist kein Zufall, sondern Handwerk: Durch Bronzedüsen gepresst bekommt der Teig genau jene winzigen Unebenheiten, die Sahne- und Butter-Saucen später perfekt an der Nudel halten.
Beim Kochen wird aus dem trockenen Waldduft ein warmes, sämiges Pilzaroma. Das Nudelwasser schimmert leicht bräunlich, und über dem Topf liegt der typische Porcini-Geruch, der an einen frisch geöffneten Steinpilz im Oktoberwald erinnert. Am Gaumen zeigt sich die Pasta zunächst mit der zarten Ei-Süße, dann öffnet sich das volle Steinpilz-Aroma, und zuletzt setzt die malzige Weizenkeim-Tiefe den Schlusspunkt. Drei Ebenen, die sich aufbauen und nachklingen.
Welche Sauce passt zu Tagliatelle mit Steinpilzen?
Die Kurzantwort: Sahne und Weißwein, sonst nichts. Das klassische Rezept für Tagliatelle ai Funghi Porcini verlangt eine Zwiebel in Butter anschwitzen, frische oder getrocknete Steinpilze dazugeben, mit einem Schuss Weißwein ablöschen, Sahne aufgießen und mit Salz, Pfeffer und etwas Petersilie abschmecken. Das Morelli-Steinpilzaroma im Teig hebt die Sauce nochmal an – du kannst also auch mit etwas weniger Steinpilzen in der Sauce auskommen.
Unser Tipp für die einfachste Version: Die gekochten Tagliatelle in brauner Butter schwenken, einen Löffel Kochwasser dazugeben, mit grob gehobeltem Parmigiano und einem Hauch frisch gemahlenem Pfeffer servieren. Das reicht für einen Herbstabend völlig aus. Wer es üppiger mag, rührt Mascarpone mit etwas Kochwasser glatt und mischt einen Teelöffel Steinpilz-Creme unter – eine Variante, die besonders gut zu Wildgerichten wie Rehrücken oder geschmortem Wildschwein passt. Ebenfalls gut: mit Speckwürfeln und Schalotten in Trüffelbutter, oder als Beilage zu Ossobuco oder Roulade mit dunkler Sauce.
Für die Kochzeit bringst du 2,5 Liter Wasser pro 250 g Pasta zum Sprudeln, salzt mit einem Esslöffel Meersalz und gibst die Tagliatelle hinein. Ei-Tagliatelle garen schneller als reine Hartweizen-Pasta: 6 bis 8 Minuten genügen, je nachdem wie bissfest du sie magst. Ein halbes Glas Kochwasser hebst du dir zurück, bevor du abgießt – damit wird die Sauce später perfekt sämig.
Morellis Weizenkeim-Geheimnis aus der Toskana
Der Weizenkeim ist das Herz des Getreidekorns, reich an Vitamin E, Vitamin D und pflanzlichen Proteinen. In der industriellen Pasta-Produktion wird er beim Mahlen entfernt, weil er die Haltbarkeit des Mehls verkürzt. Morelli geht den umgekehrten Weg: Der frisch ausgesiebte Keim wird direkt nach dem Mahlen wieder in den Teig eingearbeitet. Das Motto der Familie lautet „Siamo fatti di altra pasta“, frei übersetzt „Wir sind aus anderem Schrot und Korn“.
Das Antico Pastificio Morelli wurde 1860 in San Romano (Provinz Pisa) gegründet und wird heute in fünfter Generation von den Geschwistern Lucia, Antonio und Marco Morelli geführt. Die Produktionshalle steht in Montopoli V/A, 30 Kilometer von Pisa entfernt.
Drei Schritte bestimmen das Verfahren: Der Teig wird auf Bronze gezogen, auf traditionellen Gestellen verteilt und 36 Stunden lang bei maximal 50 °C getrocknet. Die raue Bronze-Oberfläche bindet später jede Sauce besser, die langsame Trocknung erhält die Aromen des Weizens und die Inhaltsstoffe des Keims.
Auch die Schwester-Eiernudel aus unserer Pasta-Morelli-Kollektion teilt denselben Teig-Aufbau: die Tagliolini al Tartufo mit Sommertrüffel statt Steinpilz. Für die reinen Hartweizen-Varianten ohne Ei empfehlen wir die Linguine al Limone mit Zitrone und schwarzem Pfeffer. So hast du die Wahl: Eier-Tagliatelle für Herbstgerichte und Wildsaucen, reine Hartweizen-Linguine für zitronig-leichte Varianten.






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